Lab Tour Uni Lu

Erleben Sie Industrie 4.0 Technologien live an der Universität Luxemburg (Université de Luxembourg Uni Lu): Gehen Sie mit uns auf Lab Tour und entdecken Sie die Forschungsfelder der Robotix-Academy. Sie können sich zu den einzelnen Anlagen navigieren und die Abläufe beobachten.

«Von der Industrierobotik bis hin zu kollaborativen Robotern»

Professor Olivier Brüls wurde am Donnerstag, den 28. Februar, vom Espace Universitaire de Liège zu einem Vortrag mit dem Titel “Von der Industrierobotik bis hin zu kollaborativen Robotern” eingeladen. Vor rund 50 Personen präsentierte er die technischen Entwicklungen der Robotik im Laufe der Zeit von den Anfängen über die Industrie 4.0 bis hin zur Kobotik. Mitglieder des Forschungsteams – Arthur Lismonde, Nathan Deom und Robin Pellois – referierten, um die Präsentation zu veranschaulichen. Die Demonstrationen am kollaborativen Roboter Sawyer ermöglichten es, die Forschungsaktivitäten der ULiège und ganz allgemein die Aktivitäten der Robotix-Academy zu präsentieren.

Universität Luxemburg auf der ECMMM 2019

Die Konferenz ECMMM, 2019 3rd European Conference on Materials, Mechatronics and Manufacturing, fand vom 16.-18. Februar in den Niederlanden, in Amsterdam statt. Ziel war es eine Plattform zum Austausch zwischen Akteuren von Industrie und Wissenschaft zu bieten sowie neue Entwicklungen in den Bereichen Fertigungstechnik und Robotik vorzustellen und zu diskutieren. Sophie Klecker stellte die Arbeit der Universität Luxemburg zur Regelung automatisierter Fertigungsprozesse vor. Das Paper “Rule-Based Supervisory Control-Extension for Automated Manufacturing Processes” wird im International Journal of Mechanical Engineering and Robotics Research, IJMERR veröffentlicht.

Quelle Foto: http://www.ecmmm.org/ecmmm2019.html

Anfertigung eines Kabelroboters (UL)

Ziel:
Der kollaborative Kabelroboter eignet sich gut, um bei wiederkehrenden Teilehandhabungen in einer Werkstatt das TMS anzusteuern, ohne für seine Implementierung Platz zu beanspruchen.
Prozess:
Die Konstruktion und Fertigung des 4-Kabel-Parallelroboters wurde durchgeführt. Es ermöglicht dem Bediener das agile Handling von Teilen bis zu 10 kg über eine haptische Schnittstelle. Sie besteht aus einer 500x500x125 mm großen Plattform, in die die 4 motorisierten Winden integriert sind. Die 4 Winden sind drehmomentgesteuert und mit einem Tracing-System ausgestattet, um ein optimales Verhältnis zwischen der Drehzahl der Kabeltrommel und der Länge des abgewickelten Kabels zu gewährleisten, wodurch die Position des Roboters wiederhergestellt werden kann. Die Kabel sind an fixen Punkten befestigt in den 4 oberen Ecken des mit Kraftsensoren ausgestatteten Raumes. Das Gewicht des kompletten Roboters ohne Kabel und Stecker beträgt ca. 21 kg.
Eine haptische Oberfläche wird in den kommenden Monaten von einem Masterstudenten entworfen.

Demonstrator zur Steuerung von flexiblen Roboterapplikationen

Der Sawyer-Roboter wird für einen Demonstrator an flexiblen Robotern eingesetzt. Dieser Roboter hat originale Gelenke inklusive Federn. Der Roboter zeigt dann eine gewisse Flexibilität trotz starr betrachteter Segmente. Dieser Sawyer-Roboter, der mittels Kraft gesteuert werden kann, ermöglichte es, die von Arthur Lismonde, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Lüttich, entwickelten Steuergesetze zu testen. Die Ergebnisse werden auf dem YouTube-Kanal des Interreg-Projekts Robotix-Academy in Videoform präsentiert. (https://www.youtube.com/watch?v=vo_lOfGFPEg).

Demonstrator zur Mensch-Roboter-Interaktion

Die Universität Lüttich entwickelt derzeit einen Demonstrator für die kollaborative Roboterprogrammierung durch menschliche Bewegung. Ziel ist es, ein System zur Messung der Bewegungsbahn der Hand im Raum zu schaffen, um einen Roboter zu steuern. Die Methode zur Messung der menschlichen Bewegung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Trägheitszentrale und Sicht. Die hier verwendete Bildverarbeitungsmethode basiert auf der Erkennung von ARU-Code, der auf den Flächen einer Matrize haftet. Die Bildverarbeitung ermöglicht es, Informationen über die Position und Ausrichtung in absoluter Form zu erhalten, ohne sehr fehleranfällig zu sein, während die Trägheitskomponenten weniger präzise sind und mit der Zeit driften. Andererseits ist die Bildverarbeitung sehr aufwändig und kann leicht durch Beleuchtung oder andere Hindernisse im Sichtbereich der Kamera gestört werden. Umgekehrt sind die Anlagen robuster gegenüber äußeren Einflüssen und die Bahnberechnung erfolgt nahezu verzögerungsfrei. Eine Anwendung mit dieser Technologie ist noch in der Diskussion.

Kollaborativer Roboter YUMI

Neue Ausrüstung:
Der Roboter ABB IRB14000 YUMI, der im Rahmen einer Ausschreibung Ende 2017 bestellt wurde, wurde am 22. Februar 2018 an LCFC ausgeliefert. Er wurde mit elektrischen und pneumatischen Greifern bestellt. Einer davon ist mit einer Kamera für die Objekterkennung ausgestattet.
Installation, Handhabung und Schulung am neuen Cobot sind im Gange. Dieser Roboter wird ver-wendet, um mit dem Bediener zusammen Aufgaben auszuführen, wobei mehrere Teile durch Steuerung der Kräfte und/oder der Position gehandhabt werden.
Diese Aufgaben müssen die Verformbarkeit der Teile berücksichtigen, ebenfalls muss die Steuerung des Roboters die Sicherheit des Bedieners integrieren, der im Aktionsbereich des Roboters arbeitet.
Am 5. Juni 2018 fand im Labor eine interne Schulung zum Auftrag von ABB statt.
Die Kalibrierung und die erste Übernahme von YUMI wurde am 12. Juni durchgeführt.

Werkzeuge für Greifer:
Das Design spezifischer Greifschnittstellen für Elektronikaufgaben wurde realisiert. Die Tests an den Prototypteilen haben gezeigt, wie wichtig die Auswahl von Materialien für die Greiffinger ist, um der Temperaturerhöhung der Klemme standzuhalten, insbesondere im Falle der Wartung des Objekts in der Dauer.

Ziele:
Die ersten Ziele dieser Arbeit bestehen darin, diesen kollaborativen Roboter zum Abisolieren von elektrischen Leitungen zu verwenden.

 

Schwingungsdämpfung für den Schleifprozess (UL)

Ziel:
Ziel dieses Projektes ist es, Schleifarbeiten nach CAD-Teilevorgaben durchzuführen. Das Gerät ist speziell für die Bearbeitung von schweren Teilen aus widerstandsfähigem Stahl konzipiert, deren Oberflächenqualität sehr gut sein muss. Diese Teile sind vorgesehen für Pumpengehäuse, Führungssysteme von Baumaschinen, Ölanlagen usw.
Vorgehen:
In der zweiten Jahreshälfte 2018 wurde der Demonstrator aufgebaut und erste Funktionstests durchgeführt (siehe Foto). Die Studie zu den einzelnen Schleifarbeiten ist nun abgeschlossen.
Die in der Abbildung gezeigte Vorrichtung besteht aus einem Winkelschleifer, einem Dämpferzylinder, Kraft- und Positionssensoren. Die Energie ist pneumatisch, so dass flexible Reaktionszeiten bis zu einem gewissen Grad garantiert sind.

Von der Industrierobotik bis hin zu kollaborativen Robotern

“Von der Industrierobotik bis hin zu kollaborativen Robotern” (Vortrag)

Olivier Brüls, Universität Lüttich

Datum: 28. Februar 2019 von 16.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Auditorium des ehemaligen Instituts für Physiologie, Place Delcour 17, 4020 Liège

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„Kleine und mittlere Unternehmen im digitalen Wandel“

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger testet die Mixed-Reality Brille

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger testet die Mixed-Reality Brille

Fachveranstaltung des saarländischen Wirtschaftsministeriums: „Kleine und mittlere Unternehmen im digitalen Wandel“

Am Montag, den 11.12.2017 veranstaltete das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr (MWAEV) in der Luminanz in Saarbrücken eine Informationsveranstaltung für kleine und mittlere Unternehmen. Im Mittelpunkt stand das Thema Digitalisierung. Rund 200 Teilnehmer informierten sich über Handlungsfelder und Fördermöglichkeiten. Die Eröffnungsrede von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger unterstrich die Veränderung von Prozessen, Arbeitsabläufen und Produkten durch die Digitalisierung. Gerade die kleinen Unternehmen müssten sich dem Veränderungsprozess stellen und Mitarbeiter entsprechend weiterbilden. Anschließend folgten ein Impulsvortrag des Schriftstellers Prof. Dr. Duecke sowie anschauliche Beispiele aus der Praxis.

Auch das ZeMA war im Rahmen des Mittelstands 4.0 Kompetenzzentrum und der Robotix-Academy vertreten. Zusätzlich zu der Roboterdame Pepper, die neben den Rednern auf der Bühne stand, war im Vorzelt ein Informationsstand und ein Robotersystem aufgebaut. Beim Get-together konnten sich die Teilnehmer hier über das Mittelstandszentrum und dessen Angebot informieren. Als Exponat diente u.a. der Leichtbauroboter UR3, der sich für die Interaktion mit dem Menschen eignet. Für kleine bis mittlere Unternehmen liegt der Vorteil dieses Systems in der schnellen und einfachen Programmierung ohne besondere Programmierkenntnisse. Des Weiteren konnte die Mixed-Reality Brille „HoloLens“ von Microsoft getestet werden. Die HoloLens ermöglicht es, die reale und virtuelle Welt ein Stück weit vermischen zu lassen, sodass sie beispielsweise zur Visualisierungen von Prozessinformationen bei Werkerassistenz verwendet werden kann. Auch Anke Rehlinger testete die Technologien und sieht das ZeMA als wichtigen Partner bei der Unterstützung des Mittelstandes hinsichtlich Digitalisierung.