AKJ-Jahreskongress 2020

Am 16. und 17. September 2020 fand in der Saarbrücker Congresshalle der 35. AKJ-Jahreskongress statt. Unter dem Motto DRIVE AUTOMOTIVE NOW! Transformation im Produkt, in der Fabrik, der Supply Chain und der Zusammenarbeit beschäftigten sich OEM, Zulieferer und Dienstleister des AKJ Automotive mit den Strategien und Umsetzungen in der Automobilindustrie. Hierbei ging es auch darum, wie die massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie beherrscht werden können und wie es gelingen kann, mit neuen Produkten und Prozessen mehr Innovation und Produktivität umzusetzen.

Auf dem Programm standen Beiträge von Ford, Eberspächer, PWC, Daimler, Bosch, Festo etc. welche sich alle mit den Herausforderungen, Perspektiven und Vorgehensweisen der Transformation bei Produkten und Prozessen beschäftigen.

Auch das ZeMA war auf dem diesjährigen Jahreskongress des AKJ als Aussteller verstreten und konnte sich mit seinen aktuell laufenden Forschungsprojekten präsentieren, d.h. dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Saarbrücken sowie seinen Interreg-Projekten COTEMACO und Robotix-Academy. Auch hier spielen Digitalisierung und Automatisierung eine wesentliche Rolle bei der Einführung innovativer Produkte und Prozesse entlang der Wertschöpfungskette.

Zum 21. Mal vergab der Arbeitskreis AKJ Automotive hier den elogistics award. Verliehen wurden die Auszeichnungen vom Vertreter der saarländischen Landesregierung, Herrn Ammar Alkazar, Bevollmächtigter für Innovation und Strategie beim Ministerpräsidenten des Saarlandes, gemeinsam mit den Mitgliedern der Jury aus Automobilindustrie und htw saar. Gewürdigt wurden in erster Linie innovative Projekte, die in geeigneter Weise Logistik und Informationsverarbeitung verbinden, wobei hier die Praxistauglichkeit im Vordergrund steht.

Prämiert wurden dieses Jahr das Projekt „Digitalisierung@LOP“ der Robert Bosch GmbH und das Projekt „Varist 4.0“ der ZF Friedrichshafen AG. Ersteres ermöglicht es, mit Hilfe moderner KI-Methoden und Big-Data-Technologien alle relevanten Supply-Chain-Daten eines ERP-Systems so aufzubereiten, dass die Auftragsplaner systematisch aktuelle Probleme aufspüren und direkt Lösungen umsetzen können.

Das Projekt der ZF Friedrichshafen AG zielt darauf ab, den Materialfluss in den einzelnen Bereichen der Montage besser gegen Störungen abzusichern. Hier wurde eine KI-basierte Lösung implementiert, um eine agile Fabrik zu ermöglichen, d.h. kurzfristige Änderungen bzw. Störungen können flexibel aufgefangen und optimale Umplanungen vorgeschlagen werden.

Der Arbeitskreis AKJ Automotive (www.akjnet.de) beschäftigt sich seit seiner Gründung im Jahr 1985 mit Strategien und Lösungen für die Neuausrichtung und Optimierung der Kernprozesse und Lieferbeziehungen in der Automobil- und Zulieferindustrie. Er versteht sich als Kooperationsplattform zwischen OEM, Lieferanten und Logistikdienstleistern.

42. deutsch-französischer Business Lunch

Am 16. September 2020 fand der 42. Deutsch-französische Business Lunch statt, welcher turnusmäßig vom WTC World-Trade Center Metz und der IHK Saarland organisiert wird. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten sich die Teilnehmer nicht wie geplant vor Ort in Sarregeminues treffen, sondern mussten kurzfristig auf ein Online-Format ausweichen.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Arbeitssicherheit in der Fabrik von morgen, wo zunehmend neue Technologien Einzug halten wie z.B. Virtuelle Realität, um die Mitarbeiter in der Produktion zu unterstützen und deren Sicherheit zu gewährleisten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Stephanie Jüstel, Assistant Manager des WTC Metz.

Als Vertreter der Robotix-Academy nahm Ali Kanso an der Veranstaltung teil, wiss. Mitarbeiter am ZeMA und seit März dieses Jahres Projektleiter der Academy. Der deutsch-französische Business Lunch bot sich als idealer Rahmen, um die Arbeit der Robotix-Academy vorzustellen und weitere Kontakte in der Großregion zu knüpfen.

Während der einstündigen Veranstaltung sprachen folgende Referenten:
Patrick Martin, emeritierter Professor der ENSAM, École Nationale Superieure des Art et Métiers. Als ENSEM-Ingenieur konzentriert er sich auf die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten in der Fabrik der Zukunft.
Céline DE ALMEIDA, Leiterin des Bereichs Industrial Studies and Projects bei der DEKRA Industrial France Officiel; sie stellte die Aktivitäten im Bereich der Sicherheitsintegration mit Feedback vor.
Kevin REITER, CEO bei KRS Simulations, stellte einige innovative Produkte vor, darunter einen Virtual-Reality-Simulator für Brandschutz und Evakuierung.

Das Fazit der Veranstaltung war durchgehend positiv: Trotz der kurzen Zeit und der beschränkten Möglichkeit, intensiver in die Diskussion zu gehen, wurde das Thema Arbeitssicherheit umfassend beleuchtet. Alle Teilnehmer zeigten reges Interesse am gemeinsamen Austausch und freuten sich über das Angebot des WTC Metz, die Kontaktdaten zu kommunizieren und weitere bilaterale Gespräche zu ermöglichen.

Interreg-Besuchs-Tour am ZeMA

Am 26. August 2020 empfing das ZeMA eine dreißigköpfige Besuchergruppe im Rahmen einer Interreg-Besuchs-Tour, um seine beiden aktuellen Interreg-Projekte Robotix-Academy (INTERREG V A Großregion) und COTEMACO Competitiveness Through Efficient Man & Machine Collaboration (INTERREG V B North-West Europe) vorzustellen.

Organisiert wurde die Besuchs-Tour von Europe Direct Saarbrücken, einem Informationszentrum der Landeshauptstadt, welches Bürgerinnen und Bürger im Auftrag der Europäischen Kommission zu EU-Themen informiert. Europe Direct Saarbrücken beantwortet Fragen zu Europa und führt Informationsveranstaltungen zu europäischen Themen durch.

Vor Ort wurden die Besucher gemäß der aktuellen Corona-Hygiene-Regeln in Gruppen eingeteilt und erhielten im Wechsel eine kurze Einführung in die beiden Interreg-Projekte Robotix-Academy und COTEMACO sowie eine Technologieführung durch die Demonstrator-Landschaft am ZeMA.

Dipl.-Ing. Christoph Speicher, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gruppenleiter Mensch-Technik-Interkation, erläuterte den Besuchern die Zielsetzung der beiden Interreg-Projekte: Während die Robotix-Academy darauf abzielt, einen dauerhaften Forschungscluster für industrielle Robotik in der Großregion zu etablieren, fokussiert das Projekt COTEMACO auf den Technologietransfer im produzierenden Gewerbe im Raum Nord-West-Europa.

Ali Kanso (M.Sc.), Projektleiter Robotix-Academy, und sein Kollege Attique Baschir (M.Sc.) führten die Besucher durch die Demonstrator-Landschaft am ZeMA und präsentierten die aktuellen Mensch-Roboter-fähigen Systeme und Montageprozesse. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert an den neuen Technologien sowie  deren Einsatzmöglichkeiten in modernen Fertigungsprozessen.

Nach dem Besuch am ZeMA standen weitere Interreg-Projekte auf dem Programm, wie z.B. das Projekt „Kreavert“ in Saarbrücken und das Projekt „GReENEFF“ in Saarlouis, welche sich mit Landschaftsplanung und Energieeffizienz beschäftigen. So konnten die Besucher auf ihrer Tages-Tour je ein Projekt aus dem Bereich Forschung, Umwelt und Energie besichtigen, nachdem der Vormittag ganz im Zeichen von Kultur und Bildung stand (Projekte Bi-Bus – Grenzüberschreitender Bücherbus und „Digitale Steine – ArtWalk in Saarbrücken).

RACIR 2020

Am 16. und 17. Juli 2020 fand die diesjährige RACIR Robotix-Academy Conference for Industrial Robotics am ZeMA in Saarbrücken statt. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie wurde die RACIR zum ersten Mal als Web-Konferenz durchgeführt. Mit 26 zugeschalteten Teilnehmern war die Konferenz eine erfolgreiche Veranstaltung, von der sowohl Vortragende und als auch Zuhörer profitierten.

Das Ziel der RACIR-Konferenz ist die erfolgreiche Vernetzung von wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten der einzelnen Forschungsstützpunkte. Im Mittelpunkt steht der wissenschaftliche Austausch auf verschiedenen Ebenen, um Forschungsergebnisse zu verbreiten, Synergien und Trends zu erkennen, Akteure persönlich zu vernetzen und letztlich die Forschungsbereiche der Robotix-Academy weiter zu stärken.

Die Konferenz konzentriert sich auf verschiedene Aspekte und Trends der Robotik und Automatisierung in verschiedenen Bereichen: Die Themen der diesjährigen RACIR reichten von Konzepten intelligenter Robotersteuerung über den Einsatz autonomer Roboter bis hin zu diversen Anwendungen mit ganz unterschiedlichen Anforderungen.

Online-Symposium zur Refabrikation

Der Umwelt-Campus Birkenfeld veranstaltet in Zusammenarbeit mit FJW Consulting alle zwei Monate eine Online-Konferenzreihe zum Thema Innovation und Automatisierung in der Refabrikation. Die erste Konferenz, an der insgesamt 57 Teilnehmer aus Industrie und Forschung angemeldet waren, fand am 7. Juli statt.

In der industriellen Refabrikation werden besonders im Automotive-Bereich sehr erfolgreich Alt-Produkte gesammelt, zerlegt, geprüft, gereinigt, aufbereitet und wieder montiert. Bei der ersten Auflage der Online-Konferenz wurden in zwei Vorträgen Best-Practices sowie neue Erkenntnisse aus der Forschung vorgestellt. In einer anschließenden Panel-Diskussion konnten die Teilnehmer all ihre Fragen zum Thema Refabrikation stellen.

Im Rahmen der Robotix-Academy hielt Sebastian Groß einen Vortrag zum Thema “Agile Production Control in Dynamic Remanufacturing Systems”. Hier ging es vor allem um Flexibilität in modernen (Re-)Produktionssystemen.

Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es notwendig, eine agile Intralogistik zu implementieren. Zudem sind bei der Wiederaufarbeitung spezielle Systeme zur Produktionssteuerung notwendig, um den besonderen Anforderungen gerecht zu werden, aber noch flexibel genug zu bleiben.

Dazu hat die Gruppe Robotik und Steuerung des Umwelt-Campus Birkenfeld ein neuartiges agiles Produktionssteuerungssystem für dynamische Refabrikationssysteme entwickelt. Das System verwendet KI-basierte Optimierungsalgorithmen für die FTS- und Maschinenplanung, so dass die Durchlaufzeit deutlich reduziert werden kann. Das System reagiert autonom und nutzt reale Rückmeldungen aus der Fertigung.

Webinar Industrie 4.0 für CMS Automatisme

Am 25.06. organisierte das ZeMA im Rahmen des Interreg-Projekts COTEMACO ein Webinar Industrie 4.0 für die Firma CMS Automatisme aus Schweyen, Frankreich. Mit dabei waren auch die Experten der Robotix-Academy, um die Kollegen des Schwesterprojekts zu unterstützen. Die Firma CMS Automatisme war mit fünf Vertretern angemeldet.

Das Unternehmen CMS Automatisme ist bestrebt, sich immer weiter zu entwickeln und sucht im Kontext Industrie 4.0 neue Einsatzmöglichkeiten. Das Online-Seminar diente ganz allgemein dazu, sich zu informieren über aktuelle Industrie4.0-Themen wie Digitaler Zwilling, Predictive Maintenance und IoT-Kommunikationsprotokolle. Zudem ging es darum, eine mögliche Unterstützung im Rahmen von COTEMACO abzusprechen.

Zunächst gab es eine allgemeine Technologievorstellung Industrie 4.0 mit Abhandlung der Keywords Digitaler Zwilling, Predictive Maintenance, verschiedene Kommunikationsprotokolle sowie Big Data und KI. Danach lud das ZeMA zu einer Technologieführung ein, bei der die einzelnen Thematiken an verschiedenen Demonstratoren aufgegriffen wurden. Gegen Ende gab es noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Fertigkeiten für die Industrie – Online-Webinar der Europäischen Kommission

Am 22.05. fand das Online-Webinar „Fertigkeiten für die Industrie. Förderung neuer Dienstleistungen und Schaffung von Arbeitsplätzen“ statt, das von der Europäischen Kommission veranstaltetet wurde im Rahmen der Festlegung der Vision für das Programm H2030. Für die Robotix-Academy nahm der Projektpartner Universität Luxemburg an der Veranstaltung teil.

Die Europäische Kommission zusammen mit Empirica, PWC und der Internationalen Gesellschaft der Experten für Dienstleistungsinnovation (Society of Service Innovation Professionals, ISSIP) luden dazu ein, eine Vision für das Programm H2030 zu erarbeiten. Für das neue europäische Programm soll der Markt analysiert und erforderliche Fähigkeiten identifiziert werden.

Im Rahmen des neuen Dienstleistungsvertrags (2020-2021) für die Europäische Kommission sollen Informationen gesammelt, analysiert und bewertet werden zu folgenden Punkten:
• Initiativen im Bereich möglicher Dienstleistungsinnovationen basierend auf Erfahrungswerten in der Dienstleistungswissenschaft
• Entwicklung einer Vision bis 2030, wie diese Fähigkeiten gefördert und in europäischem Maßstab skaliert werden können
• Mobilisierung führender Experten und politischer Entscheidungsträger, um vor allem europäische KMU dabei zu unterstützen, neue und intelligente Dienstleistungen zu schaffen

Die Ergebnisse werden politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsführer und Sozialpartner über wirksame politische Maßnahmen informieren. Geplant sind Partnerschaften und unterstützende Programme zur Vergrößerung des Talentpools und der Beschäftigung in Europa.

10. Konferenz über Lernfabriken 2020 (CLF) ONLINE

Die vom CIRP gesponserte 10. Konferenz über Lernfabriken 2020 (CLF) fand vom 15. April bis 17. April 2020 an der Technischen Universität Graz, Österreich, statt. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde die Konferenz in diesem Jahr als Online-Veranstaltung ausgetragen. Als Vertreter der Robotix-Academy nahm die Universität Luxemburg an der Veranstaltung teil.

Die seit 2011 jährlich stattfindende Konferenz zum Thema Lernfabriken ist die wichtigste Veranstaltung für Wissenschaft und Industrie, um sich über aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich auszutauschen. Die Konferenz über lernende Fabriken wurde in den letzten Jahren bereits von der TU Braunschweig (Deutschland), der Technischen Universität Darmstadt (Deutschland), dem Gjovik University College (Norwegen), der KTH Royal Institute of Technology in Stockholm (Schweden), und der TU Wien (Österreich) organisiert. Im Jahr 2020 wird die Konferenz vom Institut für Innovation und Industriemanagement der Technischen Universität Graz (TU Graz) ausgetragen.

Die Konferenz behandelte in diesem Jahr die folgenden Schwerpunkte:
– Konzepte für Lernfabriken
– Lernfabriken in der gesamten Wertschöpfungskette: von der Innovation zum Service
– Mixed Reality in Lernfabriken
– Agilität der Arbeitskräfte in Lernfabriken
– Interdisziplinäre Ausbildung in Lernfabriken

Auch für die Robotix-Academy sind Lernfabriken ein wichtiges Thema bei der Umsetzung von Forschungs- und Industrieprojekten, da die Automatisierung von Prozessen und der Einsatz von Mensch-Roboter-Kollaboration immer das gesamte System berücksichtigen muss, bevor ein Teilaspekt optimiert wird.

Online-Expertenforum “KI im Mittelstand”

Am 30. April nahm ein Vertreter der Robotix-Academy am Online-Expertenforum “KI im Mittelstand” teil, organisiert vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Saarbrücken, kurz KomZet Saar. Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema KI in Büro und Produktion mit dem Fokus Mittelstand.

Bei dieser Online-Veranstaltung trafen sich Experten verschiedener Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren und  gaben Impulse, wie die Künstliche Intelligenz KI dem Mittelstand zugänglich gemacht werden kann. Die Erfassung und Verarbeitung qualitativ hochwertiger Daten sowie die Abbildung immer komplexerer Prozesse wird auch für mittelständische Betriebe zunehmend wichtiger, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Da sie meist nicht über vergleichbare Ressourcen verfügen wie Großunternehmen, benötigen sie Angebote, die sie bedarfsgerecht unterstützen.

Hier informierten Experten anhand zahlreicher Beispiele zum  Data- und Prozess-Mining, wie mittelständische Unternehmen KI-gestützte Prozesse in ihren Betrieben einführen können, wie KI-Trainer sie dabei unterstützen können und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Auch im Bereich der Robotik spielt KI eine immer größere Rolle bsw. bei autonomen Roboterfunktionen. So können neue verfügbare Methoden der Künstlichen Intelligenz dazu führen, dass Roboter autonomer werden, was sich wiederum auf die Produktivität auswirkt.

 

Initiative „Chercheurs à l’école“ in Luxemburg

Im Rahmen der Initiative „Chercheurs à l’école“ fanden am 14.01. in ganz Luxemburg zahlreiche Workshops in luxemburgischen Gymnasien statt, bei denen Forscher der Universität Luxemburg über ihre Arbeit berichten.

Die Robotix-Academy hatte hier ebenfalls Gelegenheit, sich zu präsentieren und den Schülerinnen und Schülern die Robotik und die Mensch-Roboter-Kollaboration näher zu bringen. Weit über 100 Schüler konnten die Wissenschaftler an diesem und weiteren Tagen erreichen, allein für den Bereich Robotik.

Die Initiative „Chercheurs à l’école“ geht auf den Fonds National de la Recherche (FNR) in Luxemburg zurück und läuft mittlerweile im zehnten Jahr. Ziel ist es, den Jugendlichen einen Beruf vorzustellen, der vielen nur wenig bekannt ist. Forscher aus öffentlichen Institutionen und privaten Firmen in Luxemburg erzählen ihre persönliche Geschichte: von der Schulzeit über das Studium bis zu ihrer heutigen Tätigkeit.

Dies ermöglicht den Schülern, Einblicke in das Berufsleben der Forscher zu kriegen und Fragen über die Forschung in Luxemburg zu stellen. Ebenso erhalten die Forscher eine Plattform, um ihre Arbeit einem jungen Publikum vorzustellen und direktes Feedback zu erhalten.

Das Interesse der Schüler an den Themen rund um die Robotik war groß. Auch Fragen zur Arbeit der Robotix-Academy wurden gerne und ausführlich beantwortet.