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Förderer (INTERREG)

Das INTERREG-Programm Großregion unterstützt grenzüberschreitende Kooperationsprojekte im Gebiet der Großregion. Es führt damit die Zusammenarbeit in der Großregion fort, die bereits im Rahmen der Vorgängerprogramme INTERREG III (2000-2006) und INTERREG IV (2007-2013) bestand.

Ein INTERREG Großregion-Projekt wie die Robotix-Academy ist eine grenzüberschreitende Projektzusammenarbeit zwischen zwei oder mehr Partnereinrichtungen aus mindestens zwei verschiedenen Mitgliedstaaten im Kooperationsraum der Großregion.

Dem INTERREG-Programm Großregion steht für die Periode 2014-2020 (einschließlich Technische Hilfe) ein Gesamtbudget von 140 Mio. € aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Die Kofinanzierungsrate durch den EFRE liegt bei bis zu 60%.

Das INTERREG-Programm Großregion fördert Projekte in vier thematischen Schwerpunktbereichen:

  • Entwicklung eines integrierten Arbeitsmarktes durch die Förderung von Bildung, Ausbildung und Mobilität
  • Förderung einer umweltfreundlichen Entwicklung der Großregion und einer Verbesserung des Lebensumfelds
  • Verbesserung der Lebensbedingungen
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Großregion

 

Unterstützende Partner (MWAEV)

„Grenzen haben mit der europäischen Einigung ihre Bedeutung größtenteils verloren. Im täglichen Leben stoßen wir aber schnell an Grenzen, wenn wir die Vorteile der EU nutzen, […]. Es besteht noch großer Handlungsbedarf“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke bei der Auftaktveranstaltung des neuen Interreg V A Großregion am 26.11.2015 in Saarbrücken und hob damit die Bedeutung des grenzüberschreitenden Austauschs hervor.

Zu den wichtigsten Themenfeldern der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im neuen Interreg V A Großregion zählen die Stärkung des Arbeitsmarktes, die Förderung von Forschung und Wirtschaft, die Erhaltung der Umwelt, sowie die Gestaltung einer lebenswerten Großregion.

Die Veranstaltung galt als Impulsgeber und diente der Vernetzung der Akteure. Neben Staatssekretär Jürgen Barke haben sich auch das Departement Moselle mit Thomas Beck, sowie das Land Rheinland-Pfalz mit dem Beauftragten der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Werner Schreiner, an der Auftaktveranstaltung beteiligt.

Der erste Projektaufruf startete am 4. Januar 2016. Zukünftig können Projekte zu 60 Prozent aus dem EFRE kofinanziert werden. Damit wird der Finanzkraft der Projektträger Rechnung getragen.

 

 

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