Kuka LBR Iiwa

Kuka LBR Iiwa

Der LBR iiwa ist ein Robotersystem mit viel Feingefühl und besitzt 7 Achsen. Er ist dem menschlichen Arm nachempfunden. So kann die Position und Orientierung des Werkzeuges mit unterschiedlichen Achsstellungen erreicht werden, womit er sich flexibel bei schwierigen Einbausituationen in Anlagen einsetzten lässt.

Der LBR besitzt in allen sieben Achsen integrierte, feinfühlige Gelenkmomenten­sensoren und ermöglicht die Automatisierung feinfühliger Montageaufgaben für kraft­geregelte Fügevorgänge und Prozessüber­wachung.

Durch die integrierte Sensorik kann er ohne aufwendige Peripherie verschiedenste Montageaufgaben erledigen. Beispielsweise die Montage flexibler Automobilteile (z.B. Stopfen), die Montage von biegeschlaffen Teilen oder den korrekten Einbau von Sicherungsringen übernehmen.

Bei Programmierung des Roboterablaufs und der Integration externer Sensoren nutz der LBR iiwa die Möglichkeiten der Java-Technologie. Durch die sichere Momentensensorik ist es möglich, dass der Bediener den Ablauf einer Roboterapplikation über einfache Gesten, wie zum Beispiel Berühren des Roboters, beeinflusst und steuert. Auch das Teachen durch Vormachen ist möglich. Dabei führt der Bediener den Roboter von Hand in die gewünschten Positionen, während die Koordinaten angefahrener Bahnpunkte im Roboter­programm gespeichert werden.

In allen sieben Achsen besitzt der LBR eingebaute, in sichere Technik ausgeführte Gelenkmomentensensoren. Sie reagieren auf geringste Kräfte von außen und ermöglichen sicheren Kollisionsschutz. Bei unerwartetem Kontakt reduziert er sein Tempo bishin zum Roboterstopp und damit seine kinetische Energie auf ein Maß, das Verletzungen unterbindet.

Am ZeMA wird das Robotersystem stationär wie auch flexibel durch die optionale Ausstattung des Kuka Springerwagens eingesetzt. Die Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Integration von mechatronischen Systemen sowie die Entwicklung von kundenspezifischen Applikationen mit angepassten Bedienkon­zepten.

 

Quelle: Kuka Systems