RePlaMo: Rekonfigurierbare Plattformkonzepte für die Montage

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Problemstellung

Produkte werden immer komplexer. Gleichzeitig werden die Produktlebenszyklen kürzer und die Unsicherheit im globalen Wettbewerb nimmt zu. Die Montage ist damit herausgefordert, schnell auf Veränderungen zu reagieren. Automatisierungslösungen sind häufig unumgänglich, um wettbewerbsfähig zu produzieren. Diese bringen allerdings hohe Anschaffungskosten mit sich und sind aufgrund schwankender Nachfrage oft nicht wirtschaftlich.

Ziele

Automatisierte Montageanlagen bedürfen der Rekonfigurierbarkeit. Bestehende Modulkonzepte helfen, sich an gewisse Schwankungen des Absatzes anzupassen. Sie sind aber meist für die nachfolgende Produktgeneration ungeeignet. Zukünftige Montagesysteme müssen anpassungsfähig sein, ohne viel Aufwand und in kurzer Zeit. Dadurch sind sie für mehrere Produktgenerationen einsetzbar und nicht mehr an den Produktlebenszyklus gekoppelt.

Vorgehen

Wir untersuchen gemeinsam mit Herstellern und Anwendern rekonfigurierbare Montagekonzepte. Sie ermöglichen eine einfache Erstkonfiguration, um Projekte schnell und wirtschaftlich abzuwickeln. Die Rekonfiguration verhilft dem Nutzer zusätzlich zu einer höheren Wandlungsfähigkeit. Wir entwickeln beispielsweise modulare Baukastenkonzepte für Montageanlagen, die mit geringem Aufwand bei der Stückzahl und den Produktvarianten angepasst werden. Dafür analysieren wir zunächst die Produktvarianten und anschließend die bestehenden Montageprozesse und Anlagen. Montagestationen werden in einzelne Funktionsgruppen zerlegt. Diese Modularisierung bildet die Basis für eine Rekonfigurationsstrategie. Im nächsten Schritt optimieren wir Systemelemente, welche die Anpassungsfähigkeit begrenzen, z.B. Basis-, Zuführ-, Transport- oder Montageprozesse.

Projektbearbeitung: Matthias Vette

Projektleitung: Rainer Müller

Förderung BMBF

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